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<pre>Doch so ganz selbst gelang es der Elf vom Niederrhein nicht. Immerhin war das Selbstvertrauen der Borussia nach den sechs Pflichtspiel-Pleiten in Folge so gut wie nicht vorhanden. Der überraschende und schockierende Abgang von Trainer Favre wirkte zusätzlich wie ein Schlag in die Magengrube der Fohlen.  <p> Anstatt ganz vorne um die internationalen Startplätze mitzumischen befindet sich der VfL, der nur eines seiner letzten elf Bundesliga-Spiele gewinnen konnte, nun inmitten des Abstiegskampfes.  <p>  Dabei ist Werder unter Trainer Kohfeldt zu Hause noch unbesiegt. In den elf Heimpartien gab es sechs Siege und fünf Unentschieden. Zwei dieser fünf Remis gab es in den jüngsten beiden Heimspielen: 1:1 gegen Leipzig und 1:1 gegen Dortmund. <p> Mit einem Sieg in Stuttgart würde Hoffenheim einen großen Schritt Richtung „Königsklasse“ machen — sollte das gelingen und Leverkusen nicht in Bremen gewinnen, wäre die Teilnahme schon vorzeitig fix. <p>  Obwohl die Kraichgauer daheim nur schwer zu schlagen sind, ist den Fohlen in Sinsheim sehr wohl etwas zuzutrauen.  </pre>


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<pre>Nachdem der Faden gegen Bayer Leverkusen gerissen war, nahmen prompt auch die nächsten Besucher aus Gladbach und München jeweilige Auswärtssiege in Empfang.  <p> Er ist wohl die letzte Hoffnung der TSG auf einen erfolgreichen Klassenerhalt. Gemeint ist natürlich Julian Nagelsmann, der erst vor kurzem das Traineramt vom zurückgetretenen Huub Stevens übernahm.  <p>  Auf die starke Heimbilanz ist es dann auch maßgeblich zurückzuführen, dass das Nordlicht längst aller Sorgen ledig ist. Angesichts eines sieben Zähler betragenden Vorsprungs auf den Relegationsplatz lässt sich nur noch mit sehr viel bösem Willen die Gefahr eines Abstiegs konstruieren. <p> „Wir waren nicht die Besseren, sondern die Glücklicheren. Es war der richtige Zeitpunkt, so ein Spiel trotzdem zu gewinnen.“ <p>  Um rechtzeitig zum Ligaauftakt in Topform zu gelangen, bauen die Trainer der Bundesligisten dabei seit jeher auf zwei Eckpfeiler:  </pre> 


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<pre> Von den letzten 17 Duellen hat die Hertha nur drei gewonnen (alle zu Hause) und elf Mal ging Werder als Sieger vom Platz — so auch im Hinspiel, als die Bremer den Berliner die erste Heimpleite dieser Saison zufügten.  <p> So konnten vier der letzten sechs Partien gewonnen werden. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach gehört die Alte Dame sogar wieder zum Kandidaten-Kreis auf einen Europapokal-Platz.  <p>  In den letzten sieben Spielen traf Mario Gomez sechs Mal – trifft er auch gegen den HSV? – Bei Tipico gibt es ein paar Tage vor Spielbeginn die Möglichkeit, auf Torschützen zu tippen! <p>  Entsprechend ist es durchaus etwas überraschend, dass die großen Wettanbieter die TSG derart klar in der Favoritenrolle sehen. Tatsächlich liegen die Quoten für einen Hoffenheimer Heimsieg verbreitet unterhalb der Marke von 1,80. <p>  Julian Nagelsmann haderte nach dem späten 1:1 in Darmstadt mit dem Hoffenheimer Abwehrverhalten  </pre>


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<pre> Der FCA ist auswärts plötzlich stark, lehrte in den letzten Wochen Bayern und Leipzig das fürchten und machte mit schnellen Toren auf sich aufmerksam. Die Stuttgarter hingegen verloren nach dem ersten Sieg direkt hoch in Dortmund.  <p> Rechnerisch genügt dem VfB gegen die roten Bullen bereits ein Unentschieden, um sich in der Heim-Tabelle auf den zweiten Tabellenplatz zu schieben: Auf Punktgewinne im Ländle war somit selbst in jenen Phasen Verlass, als für den Liga-Neuling ansonsten nicht sonderlich viel zusammenging.   <p> Dazu dürften Tore von Marcel Heller den „Lilien“ kein Glück bringen. Gegen Augsburg erzielte er sein achtes Bundesliga-Tor, aber: Von den sieben Spielen, in denen Heller traf, konnte Darmstadt keines gewinnen (drei Unentschieden, vier Niederlagen). <p>  Nur wenige Minuten nach seinem Treffer zum 2:1 musste der Bosnier allerdings mit Gelb-Rot vom Feld, weswegen die Hauptstädter die Reise nach Wolfsburg ohne ihren besten internen Schützen antreten müssen.  <p> Angesichts der weitgehend entleerten Akkus werden nun aber umso größere Hoffnungen auf die bereits seit längerem herbeigesehnte Länderspielpause gesetzt. In der willkommenen Pause hat der von diversen Ausfällen geschwächte Kader wertvolles neues Benzin getankt.  </pre>


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<pre> Selbst in diesen vergleichsweise dominant bestrittenen Partien haben es die Knappen mit dem offensiven Engagement aber freilich nicht übertrieben; dass der momentane 12-Punkte-Lauf auf gerade einmal sechs Torerfolgen beruht, weist Schalke als das Effizienz-Monster der Liga aus.  <p> „Ich glaube, dass der große Kader sehr leistungsfördernd sein kann. Jeder Spieler weiß, dass er im Training Top-Leistungen bringen muss, um sich seinen Platz im Kader zu sichern“, so Preetz. Nur war davon in den beiden Testspielen nichts zu merken.  <p>  Eine weitere Standpauke folgte am darauffolgenden Sonntag in Form einer schonungslosen Fehleranalyse. Diese fiel offensichtlich so umfangreich aus, dass zudem der freie Montag gestrichen wurde, um die desolate Leistung gegen den FCA weiter aufzuarbeiten. <p>  Die schwachen Leistungen der letzten Wochen halten aber natürlich auch dazu an, sich in erster Linie mit dem drohenden Super-GAU zu beschäftigen.  <p> Somit werden die Berliner unbedingt in Bremen punkten wollen, um in den kommenden Wochen nicht immer nach unten blicken zu müssen. Mit einem „Dreier“ könnte sich die Blickrichtung sogar nach oben richten — denn die Europa League ist derzeit nur fünf Punkte entfernt.  </pre>


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